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Klimaneutralisierung durch Kohleausstieg

Biomasse (Kohleausstieg), Soacha, Kolumbien

Eine familiengeführte Ziegelei bei Bogotá bekämpft eine der Hauptursachen des Klimawandels und bietet gleichzeitig wichtige Arbeitsplätze. Mehr als 50 Jahre Bürgerkrieg in Kolumbien haben ihre Spuren hinterlassen: Millionen Inlandsflüchtlinge wandern in die Städte ab, wo Arbeitslosigkeit und soziale Konflikte zunehmen. Die Herstellung der Ziegelsteine für die vielen neuen Häuser braucht enorme Mengen an Wärmeenergie, die durch die Verbrennung von Kohle erzeugt wird. In Kolumbien als einem der Hauptexportländer ist diese extrem günstig – und eine der größten CO2-Quellen. Trotz finanzieller Hürden hat sich eine kleine Ziegelei nahe Bogotá für eine klimafreundliche Alternative entschieden und in die Umrüstung auf effiziente Brennöfen investiert, die 40% weniger Brennstoffe benötigen.

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Klimaneutralisierung durch Waldschutz

Waldschutz, Pará, Brasilien

Brasilien gehört zu den Ländern mit den größten Waldflächen der Welt – und gleichzeitig der höchsten Abholzungsrate. 75% der CO2-Emissionen des Landes gehen darauf zurück. Der Amazonasfluss begünstigt als Transportader Aktivitäten wie Ackerbau und Viehzucht, die die Entwaldung vorantreiben.Die Insel Marajó an der Flussmündung ist reich an Wasserwegen und von der langjährigen Besiedelung durch Kleinbauern geprägt. Die lokale „várzea“ ist ein wichtiges Ökosystem mit zehn endemische Arten. Das Projekt Ecomapuá schützt hier eine Fläche von 90.000 ha, indem es kommerzielle Abholzung verbietet und alternative Einkommensquellen schafft. So schützt es das Klima und verbessert die Lebensbedingungen für 94 Familien in einer der ärmsten Regionen Brasiliens.

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Klimaneutralisierung durch Windenergie

Windenergie, Kaladonger, Indien

Das Kaladonger Windkraftprojekt in Rajasthan besteht aus 36 Wind Turbinen mit einer Gesamtleistung von 75,6 MW. Das Projekt unterstützt die wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Entwicklung des Stromsektors und trägt dazu bei, das regionale Elektrizitätsdefizit zu verringern. Durch die Windenergie werden Treibhausgasemissionen vermieden, die durch eine Stromproduktion mittels fossiler Brennstoffe andernfalls verursacht worden wären. Diese Reduktion beläuft sich auf mehr als 1,2 Mio. Tonnen CO2-Äquivalente. Der Beitrag des Projekts zu einer nachhaltigen Entwicklung lässt sich anhand der Indikatoren bestimmen, die das indische Ministerium für Umwelt und Wälder definiert hat. Aus ökonomischer Perspektive wesentlich ist hierbei die Steigerung der Energieverfügbarkeit.

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Klimaneutralisierung durch Entwicklungshilfe

Saubere Kochöfen, Klima-Kollekte, Indien

Klimaschutz und Armutsbekämpfung kennzeichnen die Projekte der Klima-Kollekte, die einen Beitrag zur Lebensverbesserung armer Haushalte leisten. In den Distrikten Anantapur und Visakhapatnam nutzt die überwiegend ländliche Bevölkerung tradtionell Holz zum Kochen. Die Frauen müssen es meist mühsam und zeitintensiv aufsammeln, zu einem großen Teil sind die natürlichen Ressourcen bereits aufgebraucht. Außerdem greift der Rauch des offenen Feuers in den Hütten die Atemwege und Augen an. Deshalb fertigt die Partnerorganisation LAYA Ressource Centre energiesparende Herde, aus lokalem Lehm gebaut, welche 25% weniger Holz als die traditionellen Öfen benötigen und auch mit anderem Brennmaterial aus Biomasse beheizt werden können.

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